(0221) 7 12 38 83   |   info@hausarzt-köln-niehl.de   |   Öffnungszeiten

Gemeinschaftspraxis - Dr. med Georg Güsken & Dr. Arthur Schmidt
Dr. med Georg Güsken, Dr. Arthur Schmidt
Niehler Str. 312
50735 Köln

Telefon: (0221) 7 12 38 83
Fax: (0221) 9 71 12 24
E-Mail: info@hausarzt-köln-niehl.de

Unsere Praxis liegt nördlich der Innenstadt im Kölner Stadtteil Niehl. Sie erreichen uns problemlos mit der Stadtbahn U-12, U-13, U-15, U-16 , der Buslinie 147 oder mit der Straßenbahn Linie 16 Haltestelle Nesselrodestr.

Parkplätze sind entlang der Straße der Praxis vorhanden. Eine Bushaltestelle befindet sich direkt vor der Praxis.


Schreiben Sie uns!


Alle Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden.
Nachname*:
Vorname*:
Straße:
PLZ / Ort:
Telefon:
E-Mail*:
Nachricht*:

Montag:
09:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Dienstag:
09:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch:
09:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag:
09:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Freitag:
09:00 - 12:00 Uhr
Telefonsprechstunde zur Abfrage von Laborwerten (auf Widerruf):
Di und Do 19 – 19.30 Uhr
Tel: 0221-7123883

Rezepte und Überweisungen per E-Mail: info@hausarzt-köln-niehl.de

News

TK-Trink­stu­die: Stress, Vergess­lich­keit, keine Zeit - Deutsch­land trinkt zu wenig

Noch eben schnell die Präsentation vorbereiten, zwischendurch die Mails checken und in zehn Minuten ist schon das nächste Meeting: Der Arbeitsalltag vieler Menschen ist stressig. Dabei kommen wichtige Grundbedürfnisse zu kurz, auch das Trinken. Rund die Hälfte der Berufstätigen vergisst bei Stress die Flüssigkeitszufuhr (52 Prozent). Das zeigt die Forsa-Studie "Trink Was(ser), Deutschland!" im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), die heute veröffentlicht wird. Besonders Frauen sind Trinkmuffel

Insbesondere den Frauen fällt es schwer, ihren Wasserbedarf ausreichend zu decken. So hat laut Studie jede dritte Frau im Job Probleme, genug zu trinken (32 Prozent), bei den Männern ist es nur jeder Fünfte (18 Prozent). Neben Stress nannten die berufstätigen Befragten als weitere Gründe für den "Wassermangel" Vergesslichkeit (77 Prozent), keine Zeit (56 Prozent), keinen Durst (45 Prozent) und zu hohen Aufwand, der mit dem Gang zur Toilette verbunden ist (17 Prozent) bzw. keine Toilette in der Nähe (13 Prozent). Gut und günstig: Leitungswasser als Durstlöscher

"Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt als Richtwert eine tägliche Trinkmenge von 1,5 bis 2,5 Litern Flüssigkeit", erklärt Wiebke Arps aus dem Gesundheitsmanagement der TK. "Schon ein geringer Wassermangel im Körper kann zu gesundheitlichen Einschränkungen, Erschöpfung und mangelnder Konzentrationsfähigkeit führen." Im beruflichen Kontext seien daher auch die Arbeitgeber gefragt, ausreichendes und regelmäßiges Trinken zum Thema zu machen. "Das muss nicht immer der Wasserspender auf dem Flur sein. Unser Leitungswasser ist ein hervorragender Durstlöscher - und die Qualität stimmt auch", so Arps. Über den ganzen Tag verteilt trinken – nicht nur zu den Mahlzeiten

Die Tendenz, bei Stress weniger zu trinken, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Bereits 2010 hat die TK eine Studie zu den Trinkgewohnheiten der Menschen in Deutschland durchgeführt. Damals gaben noch 34 Prozent der Befragten an, bei Stress weniger zu trinken. In der aktuellen Auswertung sind es bereits 45 Prozent: ein Anstieg von elf Prozentpunkten. "Das Empfinden von Stress und Hektik ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das spiegelt sich offensichtlich auch im Trinkverhalten", erklärt Arps. Sie rät: "Am besten trinkt man regelmäßig über den ganzen Tag verteilt kleinere Mengen. Wer nur zu den Mahlzeiten Flüssigkeit zu sich nimmt, trinkt eindeutig zu wenig." Regionale Unterschiede: Nordrhein-Westfalen trinkt am wenigsten

Die Studie zeigt auch: Beim Trinkverhalten zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. Am häufigsten wird in den nordwestdeutschen Bundesländern die empfohlene Trinkmenge von mindestens 1,5 Litern nicht erreicht. Schlusslicht im Ranking ist dabei Nordrhein-Westfalen. Hier gelingt es nur 61 Prozent der Menschen, genug zu trinken. Wesentlich trinkfreudiger sind die Menschen im Süden und im Osten Deutschlands. Die Menschen in Bayern und Baden-Württemberg kommen am häufigsten auf die empfohlene Trinkmenge von 1,5 bis 2,5 Litern pro Tag (73 bzw. 74 Prozent).

22.08.2019 DGA | Quelle: Techniker Krankenkasse (TK)

Alles Plastik, oder was?

Schwimmflügel, Wasserbälle und Planschbecken. Kunststofftrinkflaschen, Camping- und Wegwerfgeschirr. Chemische UV-Filter in der Sonnencreme: Solche Sommer-Utensilien bestehen oft aus Plastik, Aluminium, Bambus und verschiedenen Chemikalien. „Inwiefern die Stoffe in den Freizeitprodukten schädlich sind und welche Alternativen es dazu gibt, das sind Fragen, die vielen Nutzern nicht nur zur Sommerzeit unter den Nägeln brennen. Wir haben vielfach die passenden Informationen und Hinweise zur Handhabung dazu“, weist die Verbraucherzentrale NRW auf ihre neue Beratung zu Schadstoffen im Internet hin. Unter www.verbraucherzentrale.nrw/schadstoffe können Ratsuchende Fragen stellen nach Schadstoffen im Haus, in Möbeln, Kosmetika, Kleidung, Spielzeug Küchenutensilien oder Schädlingsbekämpfungsmitteln. Die Beantwortung wird nicht lange auf sich warten lassen und ist nicht nur für Fragensteller, sondern auch für alle Interessenten ohne Namensangabe sichtbar. „Im Laufe der Zeit soll sich so eine wachsende digitale Frage-Antwort-Plattform mit Informationen und praktischen Ratschlägen zu Schadstoffen aus allen Bereichen des täglichen Lebens entwickeln“, erläutert die Verbraucherzentrale NRW ihr Angebot. Daraus eine erste Kostprobe zu Wissenswertem rund um Sommerutensilien:

  • Weichmacher in Wasserspielzeug? Planschbecken, Wasserbälle und Badetiere zum Aufblasen sind hergestellt aus elastischem PVC (Polyvinylchlorid), manchmal erkennbar am Recycling-Code 03. Dieses Plastikmaterial setzt Weichmacher frei und enthält oft auch weitere Schadstoffe. Unbedenklicher und langlebiger als ein aufblasbares Planschbecken ist eine Wasser- und Sandmuschel aus hartem Kunststoff. Für Schwimmanfänger und Wasserspaßratten sind flexible Schwimmnudeln aus Polyethylenschaum eine umweltfreundlichere Alternative.
  • Eisdosen wiederverwertbar? Leere Plastikdosen für industriell hergestelltes Eis eignen sich nicht zur Aufbewahrung anderer Lebensmittel. Die Kunststoffboxen mit dem gefrorenen Genuss sind nur für einmaligen Gebrauch gedacht. Wer in eine solche Dose etwa heiße und fetthaltige Suppe füllt, der riskiert, dass sich Chemikalien aus der Dose herauslösen und ins Lebensmittel übergehen.
  • Campinggeschirr aus Aluminium? Eine zu hohe Dosis des überall auffindbaren Leichtmetalls über Essen und Getränke zu sich zu nehmen ist gesundheitsschädlich. Töpfe, Pfannen, Schüsseln und Essgeschirr für die Outdoor-Verköstigung können den giftigen Gehalt des Aluminiums an die Speisen abgeben, besonders wenn Salziges oder Saures in den Topf und auf den Teller kommen. Daher sind leichte Edelstahl-Campingtöpfe die unbedenklichere Wahl für unterwegs.
  • Bambusgeschirr statt Plastik fürs Picknick? Von wegen Öko: Bambusgeschirr besteht neben Bambusmehl zu einem großen Teil aus Kunststoffen. Häufig findet sich ein zu hoher Gehalt an Melamin und Formaldehyd in Bechern, Tellern und Co. Wiederverwendbares Geschirr aus PE (Polyethylen) oder PP (Polypropylen) ist unschädlicher, ebenfalls leicht und unzerbrechlich. Porzellan zum Picknick wäre ebenfalls eine prima nachhaltige Alternative.
  • Schadstofffreie Trinkflaschen? Varianten aus Edelstahl und Glas sind die Favoriten, bei denen die Chemie zur Getränkeaufbewahrung stimmt. Edelstahlflaschen gibt es häufig auch mit Thermoausstattung, so dass im Sommer die Getränke schön kühl bleiben. Bei Kunststoffflaschen ist am ehesten noch Polypropylen empfehlenswert. Trinkflaschen aus Polycarbonat sind hingegen keine gute Wahl: Sie können gesundheitsschädliche Bisphenole freisetzen.
  • Störfaktoren in Sonnencremes? Einige chemische Lichtschutzfilter in Sonnencremes stehen im Verdacht den Hormonhaushalt zu schädigen. In zertifizierter Naturkosmetik ist die Verwendung dieser Stoffe verboten. Dort werden ausschließlich mineralische Filter gegen die UV-Strahlung eingesetzt. Diese dürfen auch als winzige Nanoteilchen verwendet werden, die eventuell eine vorgeschädigte Haut durchdringen könnten. Die winzigen Pigmentteilchen sind unter dem Begriff „nano“ bei den Inhaltsstoffen zu finden.

Rat und Infos zu Schadstoffen im Haushalt gibt’s auch beim Besuch der Umweltberater in 19 örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW. Kontakt online unter www.verbraucherzentrale.nrw/umweltberatung.

Reanimationsmatte vereinfacht Herzdruckmassage

Rund 10 000 Menschen sterben hierzulande jährlich in Folge eines Herz-Kreislaufversagens, obwohl sie gerettet werden könnten. Nur fünfzehn Prozent der Deutschen trauen sich in einer solchen Notsituation zu, mit einer Herzdruckmassage den Betroffenen zu helfen. Eine neuartige Reanimationsmatte soll künftig unausgebildeten Ersthelfern das Wiederbeleben bei Herzstillstand erleichtern. Ein Fraunhofer-Forscherteam hat das Erste-Hilfe-Tool mit integrierter Sensorik gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München entwickelt.

Münchner Marienplatz, kurz vor Ladenschluss: Eine Person bricht zusammen, liegt bewusstlos am Boden und atmet nicht mehr. Dieses Szenario beschreibt einen akuten Kreislaufstillstand, bei dem es nur eine richtige Reaktion gibt: Umgehend mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Bei einem Kreislaufstillstand zählt jede Minute. Doch nach Angaben der Gesellschaft für Anästhesiologie sehen sich nur fünfzehn Prozent der Deutschen in der Lage zu einer solchen Sofortmaßnahme, ohne die die Überlebenschance des Patienten gering ist.

»Aus Angst vor Fehlern unternehmen viele gar nichts oder führen die Herzdruckmassage zu zaghaft aus«, sagt Dr. Holger Böse, wissenschaftlich-technischer Leiter des Center Smart Materials am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg. Mit Rescue Aid, einer neuartigen Reanimationsmatte, möchte der Physiker Ersthelfern die Scheu vor der Rettungsmaßnahme nehmen. »Die Überlebensrate lässt sich durch eine korrekte Herzdruckmassage deutlich verbessern. Rescue Aid vereinfacht die Reanimation«, so Dr. Böse. Zudem wird der direkte Körperkontakt vermieden, die Hemmschwelle und die Berührungsangst des Helfers sinken. Entwickelt wurde die Matte aus Silikon im Fraunhofer-Designwettbewerb »Form Follows Future«, der Wissenschaft und Design vernetzt: Die Gestaltung übernahmen Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München mit Unterstützung der SYN-Stiftung.

Verformungssensoren messen die Drucktiefe

Die Reanimationsmatte, die dem menschlichen Torso nachempfunden ist, wird auf den Oberkörper aufgelegt. In der Matte integrierte, sternförmig angebrachte Verformungssensoren aus Silikon messen die Drucktiefe. »Durch den Druck der Hand verformen sich die Sensoren, diese registrieren den Verlauf des Druckvorgangs«, erläutert Böse. Die Sensoren sind per Kabel mit einer Elektronik und LEDs verbunden, die sich in einem Kästchen am oberen Mattenrand befinden und durch einen Lichtcode anzeigen, ob ausreichend gedrückt wird. Dies ist der Fall, wenn die grünen LEDs aufleuchten. »Je stärker der Druck ausfällt, desto mehr Lampen leuchten auf. Verschiedene rote LEDs signalisieren, dass der Druck zu stark war. Die Elektronik steuert die LEDs«, erklärt der Forscher. So kann der Helfer die Drucktiefe seiner Hände permanent überprüfen und gegebenenfalls korrigieren. Ein akustisches Signal gibt zudem den Rhythmus der Kompression vor. Der Tongenerator befindet sich ebenfalls in dem Kästchen.

In Tests mit einer Puppe, die für Wiederbelebungstrainings verwendet wird, konnten der Forscher und sein Team nachweisen, dass Rescue Aid funktioniert. Die Matte liegt als Demonstrator vor, sie soll optimiert und an unterschiedliche Personengrößen angepasst werden.

Die Sensoren bestehen aus einer weichen Folie und können daher keine Verletzungen auslösen – ein Vorteil gegenüber den wenigen am Markt verfügbaren Produkten, die starr sind und bei der Reanimation Schmerzen in den Handballen verursachen. Dies deckt sich mit den Erfahrungen von Rettungssanitätern, die im Rahmen des Projekts befragt wurden.

Aufgrund des technologischen Ansatzes und der einfachen Elektronik lässt sich die Reanimationsmatte kostengünstig fertigen. »Wir können uns gut vorstellen, dass Rescue Aid künftig fester Bestandteil eines Erste-Hilfe-Sets ist«, sagt Böse.

15.08.2019 DGA | Quelle: Fraunhofer-Gesellschaft (idw)

BZgA rät bei Hitze zum vorsichtigen Umgang mit Alkohol

An heißen Tagen kommt jede Abkühlung recht. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rät jedoch zur Vorsicht beim Konsum von alkoholischen Getränken an Hitzetagen. Den Durst mit alkoholhaltigen Kaltgetränken zu löschen, ist mit besonderen Risiken verbunden. Die BZgA empfiehlt, an Tagen mit sehr hohen Temperaturen auf Alkohol weitestgehend zu verzichten.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erläutert: „Bei Hitze und starker Sonneneinstrahlung wirkt Alkohol schneller und intensiver. Als körperliche Folgeerscheinung erweitern sich die Blutgefäße, dadurch sinkt der Blutdruck und das Risiko für einen Kreislaufkollaps erhöht sich. Alkoholische Getränke sind zum Durstlöschen ungeeignet und belasten den Körper. Wasser oder Fruchtschorlen zu trinken ist die gesündere und eindeutig bessere Wahl.“

Auch wer an heißen Tagen Abkühlung im Wasser sucht, sollte vorher auf keinen Fall Alkohol konsumieren. Normalerweise reagiert der Körper auf Kälte, indem er die Blutgefäße verengt. Alkohol verhindert das. Der schnelle Wechsel von Hitze zu Kälte birgt daher die Gefahr eines Kälteschocks – und dies schon bei einer Wassertemperatur von rund 20 Grad Celsius. Wer Alkohol getrunken hat, neigt darüber hinaus dazu, Gefahren zu unter- und die eigene Leistungsfähigkeit zu überschätzen. Insbesondere beim Schwimmen in offenen Gewässern kann dies lebensgefährlich sein.

Zum Umgang mit Alkohol bei Hitze gibt die BZgA folgende Tipps:
• Statt alkoholischer Getränke (Mineral-)Wasser zum Durstlöschen trinken
• Keine alkoholischen Getränke in der prallen Sonne konsumieren
• Cocktails und hochprozentige Mischgetränke meiden
• Immer für ausreichend alkoholfreien Getränkenachschub sorgen
• Situationen meiden, in denen üblicherweise Alkohol getrunken wird
• Nie alkoholisiert schwimmen oder baden gehen

Jugendliche und junge Erwachsene finden weiterführende Informationen auf den Internetseiten der Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“, die vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) unterstützt wird: www.kenn-dein-limit.info

Für Erwachsene bietet die BZgA Informationen auf der Webseite www.kenn-dein-limit.de



x